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LED – noch nicht ganz da!?

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Wir sind heute duruch einen Markt gelaufen, der die ganzen Leuchtstoffröhren mit LED ersetzt hat. Angenehm ist was anderes. Inovativ ist gut, aber das Ergebnis sollte stimmen. Lieber ein wenig mehr Geld ausgegen und vernüftige Lösung erhalten …

Der Energiesparlampen-Spezialist steigt bei LED ein

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Neue MEGAMAN LED-Reflektorlampen:
Beste Energieffizienz und höchste Farbwiedergabe durch innovative Bauweise
März 2009. Der Energiesparlampen-Spezialist MEGAMAN wird auch im Zukunfts- und Wachstumsmarkt LED eine führende Rolle spielen. Auf der Fachmesse eltefa in Stuttgart stellte das Unternehmen eine neu entwickelte Serie von zehn LED-Reflektoren vor. Die Lampen erfüllen höchste Qualitätskrite-rien. Sie sind für professionelle Lichtlösungen gedacht, spre-chen aber auch den anspruchsvollen Privatkunden an.

„Die neuen MEGAMAN LED-Reflektorlampen setzen Maßstäbe in der LED-Beleuchtung“, sagt Werner Wiesner, Seniorchef des MEGAMAN Stammhauses IDV GmbH in Langenselbold. „Ihre be-sonderen technischen Eigenschaften eröffnen ein weites Anwen-dungsfeld. Die kontinuierliche und in werkseigenen Labors über-wachte Fertigungskette gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität aller Komponenten, die Binning-Probleme ausschließt.“
Das spezielle Leuchtendesign, die vertikale Anordnung der multip-len LED-Chips und das patentierte TCH-Wärmemanagement sind markante Merkmale der MEGAMAN LED-Reflektorlampen. Durch die TCH-Technik (Thermal Conductive Highway) sind die LEDs sehr alterungsbeständig und erhalten ihre hohe Leuchtkraft bis 90 Prozent bei 20.000 Stunden Lebensdauer. Die TCH-Technik löst das Temperaturproblem, das bei konventionellen LED zu Einbu-ßen in der Effizienz, Lichtqualität und Lebensdauer führt. Bei MEGAMAN sind die LED-Chips Rücken-an-Rücken auf einem Mittelsteg (TCH) aus Aluminium angeordnet, der die Wärme zum ebenfalls aus Aluminium gefertigten Gehäuse ableitet. Der LED-Chip erwärmt sich so wenig, dass er sogar während des Betriebs angefasst werden kann, ohne dass Verbrennungen drohen.
Die Lampen geben ein brillantes helles Licht mit hoher Farbwie-dergabe und sehr konstanter Farbtemperatur. Die Abweichungen betragen lediglich +/-100 K, bei den meisten anderen LED sind es durchschnittlich +/-400 K. Die MEGAMAN LED haben eine hervor-ragende Energieeffizienz und sind zur Zeit dreimal leistungsfähiger als vergleichbare konventionelle LEDs. Die Energieeinsparung im Vergleich zu Halogenlampen beträgt bis zu 80 Prozent.
Zur Markteinführung im Laufe des Jahres 2009 sind fünf Baufor-men in je zwei Lichtfarben (2800 K und 4000 K) lieferbar. Die warmweißen Lampen mit 2800 K haben den Farbwiedergabewert CRI 85, die kaltweiße Variante (4000 K) hat CRI 92.
• MEGAMAN LED PAR 16 (GU10, 7 W, 600 cd), ersetzt 35 W PAR 16
• MEGAMAN LED PAR 16 (E14, 7 W, 600 cd), ersetzt 35 W PAR 16
• MEGAMAN LED PAR 20 (E27, 8 W, 1000 cd), ersetzt 50 W Halogen PAR 20
• MEGAMAN LED PAR 30 (E27, 15 W, 2800 cd), ersetzt 75 W Halogen PAR 30
• MEGAMAN LED AR 111 (E27, 15 W, 2800 cd), ersetzt 35 W Halogen AR 111

LED-Lampen sind noch keine Alternative

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Stiftung Warentest LED-Lampen sind noch keine Alternative zu Energiesparlampen August 2008. LED-Lampen in Glühbirnenform mit Schraubsockel sind nicht so hell und energieeffizient wie sie versprechen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der August-Ausgabe ihrer Verbraucherzeitschrift TEST. Die geprüften LED-Lampen eines Internet-Versenders verbrauchen zwar kaum Strom, geben aber vergleichsweise wenig und qualitativ schlechtes Licht. „Ihr Licht ist funzelig, die Farbwiedergabe miserabel“, kritisieren die Warentester. „Zu Energiesparlampen sind sie keine Alternative“.
Energiesparlampen in Glühlampenform sind heller und energieef-fizienter als ähnlich aussehende LED-Lampen.
In ihrer Form ähneln die LED-Lampen modernen Energiesparlampen im Glühlampendesign. Bis zu 90 LED sind unter einer Milchglas-Abdeckung auf einem Schraubsockel angeordnet. Die rund 10 Euro teure 90-LED-Lampe ist laut Anbieter „super-effizient bei gigantischer Leuchtkraft“ und soll mit nur 6 Watt Leistungsaufnahme so hell leuchten wie eine Glühlampe mit 65 Watt. „Maßlos übertrieben“, ärgert sich die Zeitschrift TEST: „Die 90er Lampe bringt gerade mal so viel Licht wie eine 22-Watt-Glühlampe.“ Die mit 100.000 Stunden angegebene Lebensdauer sei unrealistisch hoch. Die echten Energiesparlampen sind erheblich effizienter und haben ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die getesteten LED-Lösungen. Im letzten Energiesparlampentest der Stiftung Warentest gab es „gute“ Lampen bereits ab 4,75 Euro. Die Testsieger, Markenprodukte von Megaman, Osram und Philips mit echten 10.000 bis 15.000 Stunden Lebensdauer, konnten auch bei der Helligkeit mit entsprechenden Glühlampen mithalten.

Halbherziger Glühlampen-Ausstieg

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Halogen und LED sind derzeit noch
keine Alternativen zu Energiesparlampen
Juli 2007. Die Nachricht klang lobenswert und klima-freundlich: Die Produktion von Glühlampen werde ein-gestellt, hatte die Vereinigung der europäischen Lam-penindustrie (ELC) Anfang Juni mitgeteilt, und die Mel-dung PR-wirksam ins Vorfeld des G8-Gipfels in Heili-gendamm eingebettet. Dadurch sinke der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) um 23 Megatonnen, rechnete die ELC vor, das entspreche einem Rückgang von 60 Pro-zent des Treibhausgases bei der Wohnungsbe-leuchtung.
Eilig hat man es nicht. Erst bis zum Jahr 2015 wollen die ELC-Mitglieder – in der Brüsseler Lobbyvereinigung sind alle bekannten Markenhersteller vertreten – den Glühbirnen den Saft abdrehen. Angeblich, um genug Zeit für die Entwick-lung von sparsamen Alternativen zu haben. „Das bedeutet, dass in den nächsten acht Jahren Millionen Tonnen CO2 sinnlos in die Luft gepumpt werden», kritisiert die Green-peace-Klimaexpertin Sharon Becker. Denn nicht mit den bewährten und universell einsetzbaren Energiesparlampen, sondern mit Halogenlampen und LEDs wollen die ELC-Un-ternehmen den Europäern künftig heimleuchten.
Doch die LED ist aufgrund ihres kalten technischen Lichts noch weit davon entfernt, in der Wohnraumbeleuchtung eine führende Rolle einzunehmen. Halogenlampen sind nur 30 Prozent sparsamer als Glühlampen. Dagegen sind Ener-giesparlampen bereits heute bis zu 80 Prozent effizienter
und sie sind mit dem gleichen warmweißen Licht der Glüh-lampen erhältlich.
Hinken die Europäer bei Energiesparlampen hinterher?
Warum setzt die europäische Industrie anstelle einer be-währten, verfügbaren Technik auf weniger effiziente Alter-nativen? Für Werner Wiesner von Megaman, einem Unter-nehmen, das ausschließlich Energiesparlampen vertreibt, hat der halbherzige Ausstieg Methode: „Dieselben Firmen, die Regale voll Glühlampen und Halogenlampen in den Handel bringen, haben die Weiterentwicklung der Energie-sparlampen weitgehend verpasst. Durch ein wenig innovati-ves Standardsortiment wird der Kunde in dem Glauben ge-lassen, die Energiesparlampe sei keine Alternative zur Glüh-lampe.“
Um das zu belegen, müsse man nur in einen beliebigen Baumarkt gehen, meint Wiesner. „Wenn Sie Innovationen in diesem Bereich finden, zum Beispiel dimmbare, extrem klei-ne, sehr flache oder speziell gestaltete Energiesparlampen, kommen die nicht von ELC-Unternehmen.“ Schon jetzt könnten von der Wohnung bis zur Straßenbeleuchtung die meisten aller Lichtanwendungen mit Energiesparlampen erfüllt werden, zumal die technische Entwicklung nicht ste-hen bleibe.
Die Energiesparlampe wurde von 20 Jahren in Europa er-funden. Ob ihre Zukunft hier gestaltet wird, darf nach der ELC-Ankündigung bezweifelt werden. Die ELC-Mitglieder repräsentieren 95 Prozent der in Europa hergestellten Leuchtmittel. Aber Energiesparlampen werden zu einem Großteil nicht in der EU, sondern in Übersee entwickelt und hergestellt, vor allem in China. Vom aktuellen Energiespar-lampenboom (die Branche freut sich in diesem Jahr über zwei- bis dreifache Umsatzzuwächse) können die meisten ELC-Mitglieder nur indirekt über ihre ausländischen Werke oder als Importeure profitieren. Ohnehin bezieht sich der
geplante Glühlampenausstieg 2015 lediglich auf den euro-päischen Markt.
EU-Kommission macht Druck
Gegenüber dem Umwelt-Nachrichtendienst ENDS Europe begrüßte ein Sprecher von Energie-Kommissar Andris Pie-balgs die ELC-Initiative, schränkte aber ein: “Natürlich be-halten wir uns vor, strengere Maßnahmen vorzuschlagen, aber bei energieverbrauchenden Produkten wird immer auch die Industrie gehört.“
Ende Juni 2007 gab die EU-Kommission im Rahmen des Aktionsplans für Energieeffizienz eine neue Studie zur In-nenbeleuchtung in Auftrag, die dazu führen könnte, dass die ineffizienten Glühlampen nach 2009 schrittweise abge-schafft werden. Die Vermutung liegt nahe, dass die Lam-penindustrie guten Willen signalisieren und einem schneller greifenden Verbot von Glühlampen in der EU zuvorkommen wollte.
European Lamp Companies Federation (ELC): www.elcfed.org
Greenpeace: www.greenpeace.de
Megaman Energiesparlampen: www.megaman.de